Ausflugsziele
Europastadt Stolberg im Harz Drucken E-Mail

Stolberg
Unsere Stadt befindet sich an den Hängen des Südharzes. Bei einer Höhenlage von 350 bis 400 Meter ähnelt sie einer Bilderbuchlandschaft. Umgeben von Buchen- und Mischwäldern ist Stolberg besonders durch seine vielen gut erhaltenen Fachwerkbauten geprägt. Viele historische Sehenswürdigkeiten und die märchenhafte Innenstadt gaben ihr den
Beinamen Perle des Südharzes. 1993 erhielt Stolberg durch die Europa-Union als erste Stadt des Kontinents den Titel "Historische Europastadt" verliehen. Folgen Sie uns auf einem Streifzug durch Stolberg. Aus einer kleinen Bergmannssiedlung um das Jahr 1000 hervorgegangen, wurde der Ort erstmals 1157 urkundlich erwähnt. Um 1200 ließ der Hohnsteiner Graf Heinrich eine Burg errichten und nannte sich schließlich Graf von Stalberg, woraus sich später Stolberg entwickelte. Der Bergbau war es,der Stolberg um 1300 zur Blütezeit verhalf. 1525 trat der 1489 geborene Thomas Müntzer ins Blickfeld geschichtlicher Ereignisse.Der Dreißigjährige Krieg brachte der Stadt hohe Einbußen in Handel und Gewerbe; Epidemien forderten viele Opfer. 1672 wird eine Adels- und Ritterherberge eröffnet ( heute Hotel "Weißes Roß" und damit ältestes Gasthaus in Stolberg ). Um 1690 blühte der Silberbergbau im Revier Straßberg wieder auf. 150 Jahr später waren die Vorkommen erschöpft und die Grafschaft holte 100 Webstühle nach Stolberg um einen Ausgleich für den zusammengebrochen Bergbau zu schaffen. Nach dem Wiener Kongress 1915, wurde Stolberg Preußen zugeschlagen. Um die Jahrhundertwende begann sich der Fremdenverkehr deutlich zu entwickeln. So folgte 1923 von Berga aus ein Eisenbahnanschluss. Stollberg bietet seinen Besuchern und Besucherinnen ein attraktives Freizeit- und Erlebnisbad an: die Tyragrotte!

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Der Röhrig-Schacht in Wettelrode Drucken E-Mail
Röhrig-Schacht in Wettelrode
Der Röhrigschacht ist ein bemerkenswertes Bergbaumuseum und Schaubergwerk. Als Dokumentationszentrum des Kupferschieferbergbaus ist es in Deutschland ohne vergleichbare Parallele. Im übertägigen Bergbaumuseum wird die rund 800 jährige Bergbaugeschichte der Kupferschiefergewinnung eindrucksvoll vermittelt. Die Ausstellungsräume zeigen anhand von Schautafeln und Gesteinsproben eine Übersicht über die Lagerstätte und die Entstehung des Kupferschieferflözes mit seinen weltbekannten Fossilien. Werkzeuge und Hilfsmittel der vergangenen Jahrhunderte, Großgeräte wie zum Beispiel Lafettenbohrgeräte, Elektrofahrlader und Wurf- schaufellader, sowie zahlreiche Modelle einzelner Abbautechnologien vermitteln einen guten Einblick in den Kupferschiefer- bergbau. Abgerundet wird die Ausstellung durch das Freigelände mit den Gruben-Loks und verschiedenen Wagentypen, die Trommelfördermaschine aus dem Jahre 1922 und eines der ältesten Stahlfördergerüste Europas. Die Besucher des Schaubergwerkes fahren mit der Schachtfördereinrichtung ca. 300m tief zum Niveau der 1. Sohle. Von dort aus erfolgt eine 800m lange Fahrt mit der Grubenbahn. In einer 200m langen Führungsstrecke wird die Abbauentwicklung des Kupferschiefers von den Anfängen bis zur Einstellung des Bergbaues vermittelt. Das Schaubergwerk Wettelrode bietet allen bergmännisch Interessierten einen interessanten und informativen Ausflug in die Tiefe. Ein Besuch dieses Museums ist zu empfehlen.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr
Seilfahrten: 10.00 Uhr / 11.15 Uhr / 12.30 Uhr / 13.45 Uhr / 15.00 Uhr

Röhrig-Schacht in Wettelrode

 
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